Zur steuerlichen Anerkennung von Aufwandsspenden und Rückspenden

Einkommensteuer

Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder haben in dem BMF-Schreiben vom 24.08.2016 die Voraussetzungen für die Anerkennung des steuerlichen Abzugs von Aufwand aus "regelmäßigen Tätigkeiten" klargestellt.

Wie bisher können Ansprüche auf einen Aufwendungsersatz oder eine Vergütung nur dann als Spende zum Abzug zugelassen werden, wenn sie ernsthaft eingeräumt sind und nicht von vornherein unter der Bedingung des Verzichts stehen. Wichtige Anzeichen für die Ernsthaftigkeit von Ansprüchen auf Aufwendungsersatz oder einer Vergütung sind auch die zeitliche Nähe der Verzichtserklärung zur Fälligkeit des Anspruchs sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Zuwendungsempfängers.

Bei regelmäßigen Tätigkeiten der Spender wird die Verzichtserklärung auch dann noch als zeitnah eingeordnet, wenn der Verzicht innerhalb eines Jahres nach Fälligkeit des Anspruchs erklärt wird. Eine Tätigkeit ist regelmäßig, wenn sie gewöhnlich monatlich ausgeübt wird.

Diese Regelung gilt für alle offenen Fälle.

Das aktuelle BMF-Schreiben ändert die Textziffer 3 des BMF-Schreibens vom 25.11.2014.    

Fundstelle
BMF-Schreiben vom 24.08.2016 IV C 4 - S 2223/07/0010 :007

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