Umsatzsteuerliche Behandlung sog. Briefkopfpartner

Umsatzsteuer

Sowohl bei Rechtsanwälten als auch bei Steuerberatern ist die Möglichkeit, angestellte Mitarbeiter auf Rechnungen und sonstigen Geschäftspapieren wie Partner aufzuführen (sog. Nennsozius, Außensozius oder Briefkopfpartner) gegeben.

Erinnern sie sich noch?

Sowohl bei Rechtsanwälten als auch bei Steuerberatern ist die Möglichkeit, angestellte Mitarbeiter auf Rechnungen und sonstigen Geschäftspapieren wie Partner aufzuführen (sog. Nennsozius,  Außensozius oder Briefkopfpartner) gegeben. Für die umsatzsteuerliche Behandlung vertritt die Finanzverwaltung folgende Auffassung:

  1. Der auf dem Briefkopf auftretende Angestellte wird dadurch nicht Unternehmer. Er bleibt weiterhin nicht selbstständig tätig. Die Umsätze sind dem/den Praxisinhaber(n) zuzurechnen.
  2. Rechnungen sind insoweit nicht zu beanstanden. Sie lösen beim Praxisinhaber keine Folgen nach § 14 c UStG aus. Der Leistungsempfänger ist aus diesen Abrechnungen zum Vorsteuerabzug berechtigt.
  3. Auch die „Außenpraxis“ selbst kann aus den an sie gerichteten Abrechnungen die Vorsteuer absetzen.

Fundstelle:
Vfg. der OFD-Hannover vom 17.11.1998, DStR 1999 S.200

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