Nicht vergessen: KiSt-Merkmale bis zum 31. Oktober abfragen!

Einkommensteuer

Ab dem 01. Januar 2015 müssen Kapitalgesellschaften bei Gewinnausschüttungen neben KESt und Soli grundsätzlich auch Kirchensteuer einbehalten.

GmbH’s sind daher dazu verpflichtet die individuellen Kirchensteuermerkmale ihrer Gesellschafter bis zum 31. Oktober beim BZSt elektronisch abzufragen.

Ausnahmen bestehen in den folgenden Fällen:  

  • Ein-Mann-Gesellschaften, wenn der einzige Gesellschafter keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört,
  • Gesellschaften, bei denen keine natürliche Person Gesellschafter ist,
  • Gesellschaften, bei denen eine Ausschüttung ausgeschlossen ist (z.B. aufgrund Gesellschaftsvertrag),
  • Gesellschaften, die aufgrund von Verlustvorträgen oder aktueller Ertragslage keine Gewinnausschüttung beabsichtigen,
  • Komplementär-GmbHs, die nicht ausschütten. 

Hinweis für den Berater
Die Registrierung beim BZSt können Sie Ihrem Mandanten nicht abnehmen. Diese ist zwingend von der Gesellschaft selbst durchzuführen. Die Abfrage der Kirchensteuermerkmale kann hingegen auch vom Steuerberater erfolgen, wenn dieser selbst beim BZSt registriert ist. 

Fundstelle
www.bzst.de - Fragen und Antworten zum Kirchensteuerabzugsverfahren

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