Nachträgliche Dynamisierung einer Pensionszusage kann zur verdeckten Gewinnausschüttung führen

Das Finanzgericht Hamburg hat in einem aktuellen Urteil zu den Folgen der nachträglichen Dynamisierung einer Pensionszusage Stellung genommen. Entscheidend ist die Dauer der restlichen Dienstzeit des Geschäftsführers zwischen dem Zusagezeitpunkt und dem theoretisch frühestmöglichen Eintritt in die Altersrente.

Im Urteilsfall hatte der Gesellschafter-Geschäftsführer im Zeitpunkt der Dynamisierungsvereinbarung bereits das 60. Lebensjahr vollendet. Die nachträgliche Dynamisierung einer Pensionszusage führt hier zu einer verdeckten Gewinnausschüttung. Dabei ist es unerheblich, dass der Geschäftsführer tatsächlich noch über 10 Jahre für die Gesellschaft tätig war und die Pension im Prinzip erdient hat.

Welche weiteren steuerlichen Besonderheiten bei einer Pensionszusage zu beachten sind, erfahren Sie in unserem Seminar "Pensionszusagen an GmbH-Geschäftsführer - Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsalternativen". Dabei werden wir auch auf die aktuelle Rechtsprechung zur Geschäftsführer-Versorgung eingehen.

Unser Referent Jürgen Pradl wird Ihnen an vielen praktischen Beispielen die wichtigsten Problemfelder darstellen und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen. 

Fundstelle
FG Hamburg, Urteil vom 15.04.2016 3 K 13/16

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