Kleinbetragsgrenze, § 33 UStDV

Haas - Steuernachrichten

Rückwirkend (!) für das gesamte Jahr 2017 hat der Gesetzgeber die Anhebung der Kleinbetragsgrenze (von 150 EUR) auf 250 EUR beschlossen. Was ein Segen, obwohl es hätte etwas mehr sein können.

Das bedeutet, bei Rechnungen bis zu diesem Betrag sind nicht erforderlich

  • Benennung des Leistungsempfängers
  • ein gesonderter USt-Ausweis.

Vorsicht

In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass auf diesen "Kleinbetragsrechnungen" eine andere Person als der Leistungsempfänger steht. Dies führt i.d.R. zur Versagung des Vorsteuerabzuges. Denn wenn die Rechtsbeziehung zu dieser anderen Person bestand, kann der Einkauf nicht für das Unternehmen des Leistungsempfängers erfolgt sein.

Ergebnis

Kein Eintrag ist besser als ein falscher Eintrag.

Fundstelle

Zweites Bürokratieentlastungsgesetz, BR-Drucksache 305/17 vom 21.04.2017

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