Hochwasser als außergewöhnliche Belastung

Einkommensteuer

Die finanziellen Belastungen bei vielen Steuerpflichtigen durch das Hochwasser werden steuerlich abgefedert.

Die finanziellen Belastungen bei vielen Steuerpflichtigen durch das Hochwasser werden steuerlich abgefedert.

Das FinMin Bayern hat mit Erlass vom 03.06.2013 (DStR 2013 S. 1288) entsprechende Regelungen erlassen. So können z.B. Aufwendungen für existenziell notwendige Gegenstände (Wohnung, Hausrat, Kleidung) als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden. Auch ein Eintrag auf der Lohnsteuerkarte (Freibetrag) kommt in Betracht (§ 39a Abs. 2 Satz 4 EStG).

Praktikerhinweis
Folgende Länder haben gleichlautende Erlasse:
Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Bitte alle Betroffenen auffordern, Belege zu sammeln!

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