GrESt auf mit verkaufte "bewegliche" Gegenstände?

Grunderwerbsteuer

GrESt sparen durch geschickte Vertragsgestaltung!

Fall:

Mit dem Erwerb eines Einfamilienhauses kauften M + F (Käufer) auch eine Einbauküche und eine Markise zur Überdachung des Balkons. Im Kaufvertrag wurde für die Einbauküche und die Markise ein Kaufpreis i. H. v. 10.000 EUR ausgewiesen. Das Finanzamt hielt diesen vereinbarten Preis für zu hoch und unterstellte, dass die (M + F) damit nur GrESt sparen wollten.

Lösung:

Das Finanzgericht bestätigte die gültige Rechtslage nach ständiger Rechtsprechung und verlangte keine GrESt für den anteiligen Kaufpreis auf die beweglichen Gegenstände.

Hinweis:

Interessant ist die Entscheidung vor allem auch deshalb, weil das Finanzgericht dem Finanzamt die Feststellungslast bzgl. der Werte der beweglichen Gegenstände aufbürdete. 

Fundstelle

FG Köln, Urteil vom 08.11.2017, 5 K 2938/16, DB 2018 S. 20    

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