Fristablauf: Zuordnung von PV-Anlagen zum Unternehmensvermögen

Umsatzsteuer

Beim Erwerb einer Photovoltaikanlage wird der Betreiber automatisch Unternehmer nach dem UStG, wenn der erzeugte Strom auch in das Stromnetz eingespeist wird.

Die Zuordnung der Photovoltaikanlage zum umsatzsteuerlichen Unternehmensvermögen hat bis 31.05. des auf die Anschaffung folgenden Jahres zu erfolgen. Eine Fristverlängerung ist nicht möglich.

Es empfiehlt sich, die Photovoltaikanlage insgesamt dem Unternehmensvermögen zuzuordnen, um einen Finanzierungsvorteil zu erlangen. Die Zuordnung ist durch Abgabe einer Umsatzsteuererklärung oder schriftlich dem Finanzamt bekannt zu geben (spätestens bis 31.05. des auf die Anschaffung folgenden Jahres).

Die Vorsteuer auf die Anschaffungskosten und den laufenden Kosten kann somit vom Finanzamt erstattet werden und die Netzbetreiber werden neben der Einspeisevergütung zusätzlich die Umsatzsteuer auszahlen, die wiederum an das Finanzamt abgeführt werden muss. 

Fundstelle
DStV, Pressemitteilung vom 12.05.2016

zur Übersicht