Forderungsverzicht - wie werden die steuerlichen Folgen in der Körperschaftsteuererklärung erfasst?

Körperschaftsteuer

Der Forderungsverzicht führt zum Wegfall der Verbindlichkeit und zu einem entsprechend hohen außerordentlichen Ertrag bei der GmbH.

Wie gelingt der Verzicht steuerlich vorteilhaft?

Der Verzicht kann sowohl gesellschaftsrechtlich als auch betrieblich veranlasst sein - mit unterschiedlichen steuerlichen Folgen. Ist der Verzicht gesellschaftsrechtlich veranlasst kommt es bei einer werthaltigen Forderung zu einer - steuerneutralen - verdeckten Einlage. Ein Zugang ist dem steuerlichen Einlagekonto gutzuschreiben. Beides ist in der Körperschaftsteuererklärung zu erfassen.

Tritt bei einem Forderungsverzicht gegen Besserungsabrede der Besserungsfall ein, wird die Verbindlichkeit wieder eingebucht. Was passiert nun mit dem steuerlichen Einlagekonto?

In diesem Fall ist ein Direktzugriff möglich. Es ist keine Leistung i.S.d. § 27 KStG. Auch hier ist die richtige Eintragung im Formular von großer Bedeutung. 

Die wichtigsten Grundlagen zur Körperschaftsteuererklärung vermitteln wir in unserem Seminar "Körperschaftsteuer Aktuell: Steuererklärung 2014 für Praktiker". Wir zeigen Ihnen anhand der Erklärungsvordrucke - immer in Verbindung mit einem praktischen Fall - was in den einzelnen Zeilen der Erklärung eingetragen werden muss. 

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