Der alltägliche Wahnsinn!

Ihr Schreibtisch versinkt in Posteingängen, Mandant Schmidt bittet dringend um Rückruf und die Steuererklärung von Frau Krause muss heute noch zum Finanzamt. Ausgerechnet in diesem Moment kommt die E-Mail vom Betriebsprüfer mit den Prüfungsfeststellungen! Es ist Freitagmittag und eigentlich wollten Sie heute einmal früher Feierabend machen…

Sicherlich kennen Sie das auch!? Situationen, in denen scheinbar alles auf einmal kommt und man gar nicht mehr weiß was man zuerst und zuletzt machen soll?

Vielleicht kann Ihnen die folgende Strategie helfen, in solchen Momenten nicht im Chaos zu versinken. Verschaffen Sie sich in Ruhe einen Überblick und sortieren Sie die Aufgaben nach Dringlichkeit und Bearbeitungsdauer in dieser Reihenfolge:

  1. Dringende Aufgaben, die Sie schnell erledigen können
  2. Nicht so dringende, aber dafür schnell zu erledigen Arbeiten
  3. Dringende Aufgaben, für die Sie mehr Zeit brauchen werden
  4. Aufgaben, die nicht dringend sind und nicht schnell erledigt werden können

Vorteil: Die wirklich dringenden Dinge werden als erstes abgearbeitet. Dadurch, dass anschließend die kleineren Aufgaben erledigt werden, haben Sie bereits schnell erste Erfolgserlebnisse. Das gibt ein gutes Gefühl und motiviert, auch die länger dauernden Arbeiten anzugehen. Sie haben einen Plan und sind Herr der Lage. Das hilft, um in stressigen Situationen die notwendige Ruhe zu bewahren.

Für "Ihren" Freitagmittag heißt das Folgendes: Zuerst steht das Telefonat mit Schmidt auf der Agenda und anschließend werden die Posteingänge erledigt, für die Sie voraussichtlich nicht viel Zeit brauchen werden. Anschließend sehen Sie schon etwas Licht am Ende des Tunnels und Sie können die Steuererklärung Krause in Ruhe fertigstellen. Für die Prüfungsfeststellungen und die restlichen Posteingänge werden Sie mehr Zeit benötigen. Das kann und muss daher noch bis Montag warten. Also dann: Schönes Wochenende!



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