Das brachte uns 2014: Zahlen Sie Ihrem Ehegatten auch den Mindestlohn?

Im Rahmen des Gesetzes zur Stärkung der Tarifautonomie wurde der Mindestlohn im Jahr 2014 beschlossen und gilt damit ab 01.01.2015.

Der Mindestlohn von 8,50 EUR gilt pro geleisteter Arbeitsstunde im Rahmen eines jeden Arbeitsverhältnisses. Daher ist Achtung geboten, wenn sie Ihren Ehegatten angestellt haben. Solange diese Tätigkeit nicht im Rahmen einer Unterhaltspflicht erfolgt, ist auch ihm der Mindestlohn zu zahlen. Die Einhaltung sollten Sie anhand genauer Inaugenscheinnahme seiner Arbeitszeit überprüfen!

Vom Mindestlohn ausgenommen sind nur: 

  1. Kinder und Jugendliche ohne Berufsabschluss, Auszubildende, Ehrenamtliche und Praktikanten, die im Rahmen ihres Studiums oder ihrer Ausbildung ein Pflichtpraktikum absolvieren. Ebenso ausgenommen sind Langzeitarbeitslose, die in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden sollen.
  2. Durch noch laufende Tarifverträge bestimmte Mindestlöhne bis 31.12.2016. Ab 2017 soll der Mindestlohn von 8,50 EUR uneingeschränkt gelten. 
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