Bei Änderungen im Gesellschafterbestand: Grunderwerbsteuer nicht vergessen!

Grunderwerbsteuer

Der Finanzverwaltung ist die steigende Bedeutung der Grunderwerbsteuer nicht verborgen geblieben. Folge: Der unmittelbare und mittelbare Transfer von Grundstücken wird einer immer genaueren Prüfung unterzogen.

Insbesondere bei Umstrukturierungen von grundbesitzenden Personen- und Kapitalgesellschaften kann die Grunderwerbsteuer zu Problemen führen. 

Wenn eine Gesellschaft (Personen- oder Kapitalgesellschaft) Eigentümerin eines inländischen Grundstücks ist, ändert sich an diesem bürgerlich-rechtlichen Eigentum durch den Wechsel der Gesellschafter grundsätzlich nichts. Allerdings geht die wirtschaftliche Verfügungsmacht über den Grundbesitz dann über, wenn mehr oder weniger sämtliche Anteile an der Gesellschaft betroffen sind.

Um zu verhindern, dass Grundstücke in eine nur zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft eingebracht und anschließend die Anteile daran ohne grunderwerbsteuerliche Folgen übertragen werden können, werden bestimmte Vorgänge für grunderwerbsteuerbar erklärt. Dies gilt es insbesondere bei Umstrukturierungen von grundbesitzenden Personen- und Kapitalgesellschaften zu beachten. 

Auch beim Gesellschafterwechsel bei grundbesitzhaltenden Personengesellschaften oder Übertragungen von Grundstücken in Mitunternehmerschaften ist die genaue Kenntnis der Wirkungsweise der Grunderwerbsteuer von großer Bedeutung.

Die Lösung: Unser Seminar "Grunderwerbsteuerliche Gestaltungspraxis bei Personen- und 
Kapitalgesellschaften sowie Grundstücksverkauf
". Unser Referent Prof. Dr. Georg Schnitter zeigt Ihnen die in der Praxis regelmäßig auftretenden Fallstricke, die es bei kompetenter Beratung zu vermeiden gilt. Selbstverständlich zeigt er Ihnen Lösungswege für die optimale grunderwerbsteuerliche Ausgestaltung.

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