Auflösung des Investitionsabzugsbetrages

Jahresabschluss

Ab 2013 fallen Zinsen an, wenn eine Investition nicht durchgeführt wird und der Investitionsabzugsbetrag deshalb aufgelöst werden muss.

Wird eine Investition nicht durchgeführt und muss der Investitionsabzugsbetrag deshalb aufgelöst werden, kommt es rückwirkend im Jahr der Inanspruchnahme zu einer Steuererhöhung. Ab 2013 kann damit die Festsetzung von Nachzahlungszinsen verbunden sein. Der Zinszeitraum beginnt 15 Monate nach dem Ende des Jahres zu laufen, für welches (der später aufgelöste) Investitionsabzugsbetrag geltend gemacht wurde - Änderung in § 7g Abs. 3 EStG.

Der BFH muss noch darüber entscheiden, ob die Verzinsung auch für frühere Jahre gilt.

Praxistipp
Auf Antrag des Steuerpflichtigen können Investitionsabzugsbeträge innerhalb des Investitionszeitraumes jederzeit freiwillig ganz oder teilweise rückgängig gemacht werden - somit vor Beginn des Zinslaufs.

Fundstelle: AmtshilfeRLUmsG Bundestag Drs. 477/13

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