Arbeiten vom Sofa aus - Der Erfolg des Homeoffice

Stellt sich die Frage der Kinderbetreuung, tauschen Viele das Büro gegen die eigenen vier Wände. Die Mutter, die neben dem "Babyfüttern ein", zwei Emails schreibt ist jedoch längst nicht mehr der Prototyp des daheim Arbeitenden.

12 % aller Berufstätigen arbeiten zumindest teilweise zuhause. Weniger als die Hälfte davon sind selbstständig.

Bedeutend oft spielt als Entscheidungsfaktor gar nicht die Elterneigenschaft die Hauptrolle, sondern vielmehr das Berufsfeld. Hochqualifizierte, wie Manager, Ingenieure, Wissenschaftler oder Publizisten entscheiden sich am häufigsten für das Homeoffice.

Soweit dieser Trend auch fortgeschritten und für viele äußerst attraktiv zu sein scheint, ein Recht zur Arbeit von zuhause aus gibt es für Arbeitnehmer leider nicht. Zeigt sich der Arbeitgeber jedoch in dieser Hinsicht kooperativ, kann die Homeofficearbeit im Arbeitsvertrag konkretisiert werden. Dabei wird sogar oft eine monatliche Pauschale vom Arbeitgeber für die Kosten des Homeoffice in Form eines Auflagenersatzes übernommen und bei einem Unfall, wie etwa einem Sturz, handelt es sich um einen Arbeitsunfall, für den die Unfallversicherung des Arbeitgebers aufkommt.

Nach grenzenlos vielen Vereinbarungen zu Rechten und Pflichten beider Seiten bleibt jedoch ein unabdingbarer Faktor, der als Grundlage bestehen muss: Das absolute Vertrauen beider Seiten.

Fundstelle
www.anwaltauskunft.de, Datum 27.02.2014, Autor ime

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