Abschlussprüfungsreformgesetz: Europaweit vergleichbare und strengere Kriterien für Abschlussprüfung

Bilanzsteuerrecht

Das Abschlussprüfungsreformgesetz (AReG) ist vom Bundesrat mit Datum vom 22.04.2016 gebilligt worden. Bis zum 17.06.2016 soll die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Die Qualität der Abschlussprüfungen soll durch europaweit vergleichbare und strengere Kriterien verbessert werden.

Während der Finanzkrise sind Mängel zutage getreten, die durch eine EU-Richtlinie beseitigt werden sollen. Damals haben sich die Bilanzen einiger Banken und Versicherungen als unzuverlässig erwiesen.

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der prüfungsbezogenen Regelungen der Richtlinie 2014/56/EU sowie zur Ausführung der entsprechenden Vorgaben der Verordnung (EU) Nr. 537/2014 im Hinblick auf die Abschlussprüfung bei Unternehmen von öffentlichem Interesse (Abschlussprüfungsreformgesetz - AReG) soll die Qualität der Abschlussprüfungen verbessert werden. Durch europaweit vergleichbare und strengere Kriterien soll die Aussagekraft der Prüfungsergebnisse gesteigert werden. Mit der Umsetzung der Richtlinie wird in erster Linie das HGB geändert. Weiterhin stehen Änderungen beispielsweise im AktG, Genossenschaftsgesetz und Versicherungsaufsichtsgesetz an.

Bis zum 17.06.2016 soll eine Umsetzung in das nationale Recht erfolgen.    

Fundstelle
BR-Drucksache 150/16 vom 01.04.2016, Beschluss vom 22.04.2016

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